TestTest Heros Eschweiler 22/51, kommen! THW-Jugend Nordrhein-Westfalen

Heros Eschweiler 22/51, kommen!

Nachdem die ersten beiden virtuellen Jugenddienste der Ortsjugend Eschweiler so erfolgreich waren, gab es am 18.04.2020 einen Themenwechsel: Funken stand auf dem Dienstplan.

Anh-Minh-Huynh (Spitzname: Mini), ein kundiger Helfer des Ortsverbandes Eschweiler, hatte für die Jugendgruppe über Microsoft Teams eine Videokonferenz so eingerichtet, dass sich die rund 20 Eschweiler Junghelfer_innen mit ihren Jugendbetreuer_innen Laura Saro und Ernst Spaltner, ihren Smartphones, PC´s oder Notebooks verbinden konnten.

Am Abend zuvor bekamen alle Teilnehmende die notwendigen Materialien kontaktlos in einer Tüte nach Hause geliefert. Hierzu gehörten u.a. ein Spielfeld, auf dem ein Stadtplan von Eschweiler dargestellt war, ein Würfel, eine Spielfigur, Unterlagen zum Sprechfunken, mehrere Spielkarten mit Aufgaben und eine Spielerklärung. Gegen 9.00 Uhr meldeten sich alle Teilnehmer im Sprechfunkverkehr an.

Der Reihe nach mussten die Mitspielenden würfeln, die entsprechenden Augenzahlen auf dem Spielfeld weiter gehen und Ihr weiterkommen über Funksprüche melden. Auf ihrer gut 2,5 stündigen spielerischen Reise durch die Stadt Eschweiler, mussten die Teilnehmenden auf verschiedenen Spielfeldern Aufgaben zum Thema Ausbildung/Leistungsabzeichen, Aufgaben in Einsatzsituationen, aber auch Ereignisse die im Alltag und der Gemeinschaft eines Ortsverbandes stattfinden, bewältigen.

Ins Spiel, das sich Ihr Ortsjugendleiter ausdachte und von der Ortsjugendleitung in rund 25-stündiger Teamarbeit erarbeitet, umgesetzt und verteilt wurde, fand sich die Jugendgruppe schnell ein. Während es für die größeren Junghelfer_innen mit Funkerfahrung eine abwechslungsreiche Übung war, blieb dank der Funkdisziplin und Rücksicht auf unerfahrene Funker_innen auch Zeit, die Jüngsten an das Funken heran zu führen.

Laura Saro zeigte sich als Spielleiterin auch kreativ und flexibel genug, noch ungeplante Varianten einzubauen. Um Wartezeiten für einige Teilnehmer zu überbrücken, stellte sie kurzentschlossen zusätzliche Aufgaben. So mussten verschiedene Wörter mit Hilfe eines im Spielumfang enthaltenen Funkalphabetes buchstabiert werden.

Die Eschweiler_innen haben das Spiel umfangreicher ausgestattet, wie es für den Jugenddienst erforderlich war. Den Jugendlichen sollte auch die Möglichkeit eröffnet werden, auch außerhalb der Jugenddienste und ohne Jugendbetreuer_innen, eigenständig mit ihren Kamerad_innen zu funken. Während der Spielvorbereitung waren sich alle Beteiligten bereits einig… das ist auch etwas für unsere normalen Jugenddienste an Schlechtwettertagen.

Das abschließende Feedback der Jugendlichen war eindeutig… die Junghelfer_innen wollen eine Wiederholung.