TestTest Herbstprojekt der THW-Jugend NRW e.V. - „Zeitreise durch das Ruhrgebiet“ THW-Jugend Nordrhein-Westfalen

Herbstprojekt der THW-Jugend NRW e.V. - „Zeitreise durch das Ruhrgebiet“

„Wir hatten eine wirklich tolle Woche zusammen und haben auch viel über die NS-Zeit gelernt"". Dieses Zitat stammt aus dem Gästebuch des Schulungszentrum (SchulZe) der THW-Jugend NRW e.V. in Gelsenkirchen und wurde aus Anlass des Herbstprojektes 2015 eingetragen. Eine Woche zwischen lernen und „Spaß haben"" verbrachten Junghelferinnen und Junghelfer aus den Jugendgruppen Attendorn, Hückelhoven, Iserlohn und Siegen im Ruhrgebiet. Jugendliche, die als vier Gruppen anreisten und am Ende der Woche das SchulZe als eine Gruppe verließen.

Doch fangen wir vorne an und begleiten die Gruppe durch eine Woche Herbstprojekt im Ruhrgebiet, welches neben tollen Ausflugszielen auch viele spannende Lernorte zu bieten hat.

Der Anreisetag führte die Gruppen in Gelsenkirchen zusammen und die Teilnehmer der Woche eroberten das SchulZe für sich. Schnell waren die Zimmer bezogen und die Zeitreise begann mit einem Ort der Industriegeschichte im Ruhrgebiet, der Zeche Zollverein. Viel gab es hier bei einer Führung über den Bergbau und die Menschen im Ruhrgebiet zu erfahren. Am Abend wurde die offizielle Eröffnung des Herbstprojektes durch das Orga-Team gestaltet und die Teilnehmer erfuhren wissenswertes über die Geschichte des SchulZe, welches auf einem geschichtsträchtigen Gelände steht.

Das nächste Ziel im Ruhrgebiet war Oberhausen. Hier nahm die Gruppe im Schloss Oberhausen an einem Workshop „Jugend in der Nazizeit"" teil. Mit Hilfe von Biographien junger Menschen versetzten sich die Jugendlichen in die Zeit des zweiten Weltkriegs und bekamen so ein Gefühl für diese Zeit.

Spaß stand dann am nächsten Ort im Ruhrgebiet auf dem Programm, Recklinghausen. Hier ist das Caracho-Cart-Center mit Rennbahnen der Extraklasse beheimatet. In kleinen Teams hieß es so viele Runde wie möglich auf einer super Carrera-Bahn zu drehen. Den Tag beschloss die Gruppe mit einem Kinoabend im SchulZe.

Das Ruhrgebiet bietet neben Industrie- und Zeitgeschichte auch interkulturelle Erlebnisse und so besuchten die Jugendlichen am Mittwoch die derzeit größte Moschee in Deutschland. Zu finden ist die Moschee mit einer Begegnungsstätte in Duisburg. Während einer beeindruckenden Führung konnten die Teilnehmer einiges über den Islam und die Moschee lernen. Den zweiten Programmpunkt hatte ein Planungsteam aus vier Jugendlichen als Projekt in Eigenregie vorbereitet und geplant. Viel Spaß hatten alle zusammen beim 3D-Moonlight-Minigolf und Bowling in Duisburg.

Mit Industriekultur ging es am Donnerstag weiter. Nachdem bereits am Montag die Kohle auf Zeche Zollverein gefördert wurde, ging es jetzt um die Stahlerzeugung im Landschaftspark Nord in Duisburg. Auf dem Gelände eines ehemaligen Stahlwerks musste die Junghelferinnen und Junghelfer das „Geheimnis der Hütte"" lüften. Den Nachmittag zu freien Verfügung nutzten einige Teilnehmer für noch mehr Industriegeschichte, sie besuchten das Eisenbahnmuseum in Bochum.
Noch mehr Geheimnisse gab es bei einer abendlichen Geocaching-Tour zu entdecken.

Kaum zu glauben, dass dann schon der Freitag und somit letzte Tag der Woche Herbstprojekt im Kalender stand. Die letzte Station im Ruhrgebiet führte die ganze Gruppe in die NS-Dokumentationsstätte Gelsenkirchen. Hier bekam die Gruppe einen Einblick in die Geschichte der Stadt Gelsenkirchen zur Zeit der Nationalsozialisten. Ganz nebenbei fanden sich aber auch noch weitere Hinweise auf die Geschichte des Geländes, auf dem sich das SchulZe befindet, welches der Gruppe die gesamte Woche als Heimat im Ruhrgebiet diente.

„Danke für die tolle Woche in den Herbstferien"" stand dann zum Abschied im Gästebuch zu lesen und für die Gruppen ging es zurück in die heimischen Ortsverbände.

Beteiligte Ortsverbände: Attendorn, Hückelhoven, Iserlohn, Siegen, Ratingen