TestTest Echt scharf – Landesjugendlager in Solingen THW-Jugend Nordrhein-Westfalen

Echt scharf – Landesjugendlager in Solingen

Rund 600 Junghelferinnen und Junghelfer aus 33 Ortsverbänden nahmen vom 27. Juli bis zum 03. August 2013 am Landesjugendlager der THW-Jugend NRW e.V. in Solingen teil.

Eine Woche lang wurde der Sportplatz in Solingen Gräfrath blau gefärbt und es gab vieles zu entdecken rund um die Klingenstadt Solingen.

Am Sonntag stand ein erstes Highlight, der Landesjugendwettkampf an. Natürlich durfte auch hier die Geschichte der Stadt Solingen nicht fehlen. So galt es neben den typischen THW-Aufgaben wie Erkundung, Verletztentransport und Stegebau in einer der Aufgaben ein Wasserrad zu bauen. Mit diesem musste ein Schleifstein betrieben und ein Holzschwert geschliffen werden.

Begleitet wurde der Landesjugendwettkampf von der Aktion „Rote Hand“. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Besucherinnen und Besucher beteiligten sich an dieser Aktion gegen den Einsatz von Kindersoldaten.

Erneut stieg die Spannung am Dienstagabend. Die Firma Zweibrüder Optoelectronics hatte gemeinsam mit dem Ortsverband Solingen eine Aktion der besonderen Art für die Teilnehmer des Landesjugendlagers organisiert. Um ein Zeichen für den Zusammenhalt, den Teamgeist und die Kameradschaft im Ehrenamt zu setzen, wurde aus 615 Taschenlampen ein Lichtdom gebildet. Diese bisher einmalige Aktion wurde notariell beurkundet und soll nun bei Guiness World Records angemeldet werden.

Auch an den restlichen Tagen gab es ein buntes Programm aus Ausflügen, Workshops und Veranstaltungen. In und um Solingen gab es vieles Interessantes zu entdecken. Ob sportlich mit dem Fahrrad bei der Lager-Fahrradtour oder zu Fuß in zahlreichen Museen und Ausstellungen. Für jeden gab es etwas zu entdecken und zu lernen. Einen Einblick in die Geschichte und in die Kunst des Schmiedens von Messern und Scheren gab es zum Beispiel im Schleifermuseum Balkhauser Kotten oder in der Schleiferei Wipperkotten. Naturwissenschaftlich Begeisterte kamen im BayKomm dem Bayer Kommunikationszentrum oder im Deutschen Röntgenmuseum auf Ihre Kosten. Wer lieber einen Schwerpunkt auf Technik legen wollte war im Obus-Museum oder im Museum Plagiarius bestens aufgehoben.

So vielfältig wie das Ausflugsprogramm war auch das Workshop-Programm. Handwerkliches Geschick war sowohl beim traditionellen Brezeln backen wie auch beim Modellbau oder beim LED-Lampenbau gefragt. Wer lieber kreativ werden wollte konnte bei der Fahnengestaltung, beim Musikbox-Wettbewerb oder beim Tassen- und T-Shirtdruck aktiv werden. Das Thema Technik kam natürlich auch in den Workshops nicht zu kurz. Geocaching, Open Street Mapping und Amateurfunkpeilen standen hier auf dem Programm.

Neben den Workshops und Ausflügen gab es ein buntes Rahmenprogramm aus Sporttag, Kino-Abend, Nachtwanderung, ökumenischem Gottesdienst und Lagerpartys. Insgesamt war es eine Woche voller Spannung und Spaß und der Abschied nach einer Woche Landesjugendlager fiel vielen nicht leicht.