TestTest Berlin, Berlin, wir waren in Berlin! THW-Jugend Nordrhein-Westfalen

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin!

Klausurtagung in Berlin
Interessante Geschichte bietet das Olympiagelände in Berlin
Die Ausgrabungsstätte von Uralt-Berlin kann über einem Glasboden besichtigt werden
Ausstellungsboot mit Puppen als Flüchtlinge, wie sie übers Mittelmeer gelangen
Vorstandssitzung in den Geschäftsräumen des AdB in Berlin

Morgens ging es mit dem Bus vom THW-Landesverband NW erst einmal in Richtung Gelsenkirchen, genauer gesagt zum SchuZle (Schulungszentrum der THW-Jugend NRW). Dort befanden sich weitere Vorstandsmitglieder der THW-Jugend NRW, die sich ein Tag zuvor schon getroffen hatten, um gemeinsam ihre Klausurtagung in Berlin abzuhalten.Auf der Busfahrt gab es die Gelegenheit sich im Vorfeld mit dem stellvertretenen THW-Landesprecher von NRW, Michael F. Knobloch, oder aber der THW-Landesvereinigung NRW, vertreten durch  Peter F. Oswald, sowie mit der Landesjugendleitung der THW-Jugend NRW auszutauschen. In Berlin angekommen begrüßte uns bereits die Sonne. Nachdem alle im Hotel eingecheckt waren, machten sich die Teilnehmenden abends auf dem Weg zur Tafelrunde. Hierbei begab sich die Gruppe in eine kleine Zeitreise ins Mittelalter zurück. Ohne Besteck wurden die leckeren Speisen verzerrt. Um den Hals einen großen Latz geknotet, ist manch einer der Teilnehmenden in seiner Kindheit geweckt worden.

Am nächsten Tag stand die Vorstandssitzung auf dem Programm. In den Geschäftsräumen des AdB, (Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V.) wartete Tabea Janson, welche für die THW-Jugend NRW das Projekt „anders statt artig“ leitet, auf die Vorstandsmitglieder der THW-Jugend NRW. Einen Einblick aus dem Methodenkoffer lernten die Teilnehmende kennen, indem sie ein „Vier Ecken Spiel“ spielten. Auf der Tagesordnung standen noch einige weitere Punkte unter anderem die Abstimmung wo das Landesjugendlager im Jahr 2018 stattfindet. Das dieses im Bezirks Bielefeld sein wird ist den Meisten schon bekannt, aber der genaue Ort noch nicht. Die THW-Jugendgruppen aus NRW werden vom 20. bis 27. Juli 2018 ihre Zelte in der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock aufschlagen.

Zur geplanten Schiffstour durch Berlin, die am Nachmittag auf dem Programmplan stand, ging es zum Hafen nach Berlin-Treptow. Hier fanden die THW-Jugend NRW Vorstandsmitglieder ein Ausstellungsboot mit Puppen die als Flüchtlinge zu erkennen waren. Dieses Boot ist derzeit quer durch Deutschland unterwegs und legt in verschiedenen Häfen an, um den Menschen einen Eindruck zu vermitteln wie die Flüchtlinge übers Mittelmeer gelangen. Über dem Landwehrkanal, durch Schleusen, an  vielen Eindrücken die die Berliner Geschichte zu bieten hat, ging es bei der Schifftour vorbei. Den Abend ließ man in gemütlicher Runde bei gutbürgerlicher Küche ausklingen.

Als die Nacht vorbei war ging es zum Olympiastadion von Berlin. Zuerst zog es die Vorstandsmitglieder auf den bekannten Glockenturm in eine Höhe von ca. 80 Metern. Von hier oben hat man nicht nur einen tollen Überblick über das gesamte Olympiagelände sondern auch über Berlin. Unten angekommen fand eine Führung durch das Olympiastadion statt. Dabei lernten die Teilnehmenden interessantes über die Geschichte dieses Gelände. Da derweilen leider das Wetter umgeschlagen hatte, ging es mit den LV Bus quer durch Berlin. Ein Berliner zeigte dem Vorstand dabei viele weitere Eindrücke, die Berlin zu bieten hat. Darunter befand sich auch eine, erst vor kurzer fertig gestellter Ausgrabung von „Uraltberlin“. Dies liegt in einem Hotelfoyer mit einem Glasfußboden abgedeckt, um das Ganze von oben her zu besichtigen. Nach all den Eindrücken von Berlin, entspannte man sich im ehemaligen Umspannwerk beim Abendessen und lies die Klausurtagung langsam ausklingen.Am nächsten Morgen hieß es auschecken und die Vorstandsmitglieder machten sich wieder zurück auf dem Weg nach NRW.

 

Text und Bilder von Elke Schumacher